Samstag, 3. Dezember 2016

Kari: Rezension zu "Einfach. Für Dich"...

...oder Warum auch einige Bad Boys echt geknuddelt gehören! ^^

Und ich schieb Teil 2 der x-teiligen Reihe direkt hinterher, schlichtweg, weil ich sie liebe. Und weil ich die Charaktere größtenteils liebe und mich weit weniger aufrege oder ärgere als sonst. Echt, unglaublich, ich weiß, aber es ist wahr. Und Teil 2 fand ich sogar noch besser! Warum? Sag ich euch doch schon ^^

Landon 'Lucas' Maxfield hat bis zum Beginn seiner Pubertät eine schöne Kindheit gehabt, ehe diese und seine Familie durch eine dramatische Tragödie zerstört wurde. Seit diesem prägenden Ereignis ist nichts mehr, wie es vorher war, und Landon kommt in der Realität an. Umso weniger erstaunlich ist sein Entschluss, neu anzufangen und zu versuchen, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch wieso fällt ihm dann eine hübsche Blondine auf? Wieso stellt sie seine sorgsam geordnete Welt auf den Kopf und lässt ihn die Regeln brechen, sowohl seine als auch ethische? Und kann er seine Vergangenheit tatsächlich wie geplant hinter sich lassen oder taucht sie in einem anderen Gewand erneut auf?

Mein persönlicher Eindruck: Auf den Plot gehe ich nicht so sehr ein, weil er teilweise dem ersten Buch gleicht, teilweise in der Zusammenfassung steht und ich nicht viel spoilern mag.
Zu den Charakteren kann ich bloß sagen, dass mir neben Lucas noch sein bester Kumpel Boyce ans Herz wuchs, Lucas allerdings mehr, wobei ich gestehe, dass mir Boyce eindeutig besser gefiel als sein weibliches Quasi-Pendant Erin aus dem ersten Teil. Neben Lucas war Francis, Lucas' süßer Mitbewohner, mein absoluter Liebling! Er verdiente sich einen Sonderplatz in meinem Herzen! Und Dr. Heller wollte ich nicht vergessen, wegen dem alles ins Rollen kam. Danke, Francis und Dr. H.
Logischerweise kam Lucas nüchterne Betrachtungsweise noch mehr zur Geltung, was mir enorm zusagte. Wo Jacqueline streckenweise ein Stück weit naiv und verträumt vorgekommen war, war Lucas das nüchterne Gegenteil. Ich identifizierte mich ein großes Stück weit mit ihm. Nicht zuletzt sein aus seiner eigenen Tragödie resultierendem Helfersyndrom ließ mich mich in ihn verlieben und schmachtend dahinschmelzen, nicht zu vergessen die längeren Haare...
Was ich, im Gegensatz zu vielen anderen Büchern aus der Sicht des Gegenparts, toll fand, war, dass es wenig Überschneidungen bezüglich des Plots gab, meiner Meinung nach. Bei gemeinsamen Szenen fasste Tammara die Absätze, die bereits in „Einfach. Liebe“ standen, größtenteils zusammen und schrieb bloß das nieder, das dafür im anderen Buch fehlten. So schätze ich die Menge der Überschneidungen auf vielleicht 5% ein.
Ich finde es immer nervig blöd, dass der Autor oftmals zu viele Wiederholungen hat und ich recht wenig Neues erfahre, weshalb ich mittlerweile auf diese 'Aus der anderen Sicht' eher verzichte. Das mochte ebenfalls dem Umstand geschuldet sein, dass die Kapitel jeweils aus zwei Perspektiven verfasst wurden, und zwar zum einen 'Landon' (die Zeit zwischen dem Unglück und Anfang der Universität) und zum anderen 'Lucas' (die Zeit ab dem Moment, als er Jacqueline das erste Mal registriert). Ich bin normalerweise kein allzu großer Fan von solchem Hin- und Herspringen in Büchern, bei diesem Buch jedoch störte es mich nicht, vermutlich, weil es Sinn machte und ich auf diese Weise viel mehr von Bad Boy Landon hatte Tiefe empfand, mehr als in Jacquelines Buch.
Da konnte ich sogar dieses klischee-behaftete, ach so große Geheimnis, das in Romanen dieser Art existiert, in den Hintergrund drängen, sodass ich das offensichtliche Klischee und mein damit eng verbundenes 'Das-war-0815-und-ich-fand-das-doof' vernachlässigte. Nervte mich kein bisschen.
Zum Abschluss lässt sich eines sagen: Mönsch, Lucas, ich hätte dich gefeiert, wenn du Kennedy gepflegt eine heruntergehauen oder ihm wenigstens einen Strafzettel verpasst hättest! Ich hätte mit meinen rosa Pompons gewedelt und dir gehuldigt!

Alles in Allem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der auch Teil 1 gelesen hat oder sich neu in diese Reihe verlieben mag. Vor lauter Ungeduld hab ich dieses Buch ebenso auf Englisch regelrecht verschlungen und Teil 3 folgte im Anschluss.


https://www.amazon.de/Einfach-F%C3%BCr-Dich-Tammara-Webber-ebook/dp/B00QZEL21G/

Freitag, 2. Dezember 2016

Kari: Rezension zu "Einfach. Liebe"...

...oder Warum manche Charaktere echt geschlagen gehören! ^^

Ja ja, ich weiß, mein Einhorn-Hof, ABER ich hatte echt viele private Probleme, ich kam nicht einmal dazu, meine VampyCats zu überarbeiten! Aus diesem Grund pausiert der Einhorn-Hof und ich präsentiere euch eins meiner Lieblingsbücher. Die Charakterisierung des männlichen Protas lass ich bewusst aus, das kommt im zweiten Teil.

Jacqueline Jackie Wallace hat eine unerwartete, harte Trennung von ihrem Arschloch-Freund hinter sich. Sie wird von ihrer Mitbewohnerin/besten Freundin genötigt gedrängt, zur Halloween-Party der Studentenverbindung ihrer Universität zu gehen. Das Letzte, was sie an dem Abend gebrauchen kann, sind kranke Prolls snobistische Studentenbrüder, die sich für das Geschenk Gottes an die weibliche Menschheit die Größten halten. Lediglich der mysteriöse Fremde scheint nicht in diese Kategorie zu fallen. Was verbirgt er bloß? Und wer ist er? Hätte Jacqueline nur nicht so viel um die Ohren, sonst könnte sie seine Geheimnisse ergründen. Und will sie das überhaupt?

Mein persönlicher Eindruck: Hachja, bis heute frage ich mich, wieso ich dieses Buch so dermaßen abgöttisch liebe, allerdings hab ich für mich beschlossen, diese 'Untersuchung' sein zu lassen. Ich LIEBE dieses Buch und dessen Fortsetzung und lese es regelmäßig.
Jacquelines Exfreund gehörte echt bestraft! Aus der Tiefe meines Herzens gönnte ich ihm die Pest an den Hals, oder die Cholera, oder direkt beides. Sein erbärmlicher Erklärungsversuch verdiente zurecht, dass Jacqueline ihren Wirtschaftswälzer nach ihm warf! Schade, dass es 'nur' ein Buch war.
Jeder böse Charakter verdient auch ein Pendant, in diesem Buch war es die sympathisch skizzierte Erin, Mitbewohnerin/beste Freundin Jacquelines und Mitglied der Schwesternschaft des Campus'. Für mich war Erin ein Stück weit die heimliche Heldin, neben Lucas und Dr. Heller natürlich.
Aber gut, genug von Erin, zurück zu Jacqueline und ihrem mysteriösen Helden. Ich fand die sich entwickelnde Beziehung phantastisch dargestellt. Es gab für mich kein Holter die Polter, sondern eine schöne, sanfte Entwicklung, wie ich es leider immer seltener lese, oder ich lese die falschen Bücher, kann auch sein. Vor allem wirkte es nicht langatmig oder künstlich.
Im Gegensatz zu anderen Büchern gab es kaum etwas, was mich wirklich störte. Wäre ich arg pingelig, könnte ich anführen, dass ich Erins und Maggies Anti-Liebeskummer-Versuche schon als ein wenig übertrieben oder krampfhaft empfand, besonders im Hinblick auf das Semesterende, das konnte ich jedoch aufgrund des raschen Nachlassens wegen anderer Probleme hinnehmen. Es war okay, auch, weil Jacqueline in diesen Moment zumindest gedanklich nicht hinter diesen Aktionen ihrer Freundinnen stand. Das machte sie mir direkt noch sympathischer.
Den männlichen Protagonisten spare ich bewusst aus, denn der Zweite Teil gehört ganz ihm und ich möchte mich bei dieser Rezension voll und ganz auf ihn konzentrieren.
Das Einzige, was mich richtig störte, lag nicht an dem Buch. Studentenverbindungen waren mir seit je her suspekt und dieses Buch bestätigte es lediglich. Dahingehend könnte man es als Weckruf auslegen, da mich die Dynamik aufrichtig ankotzt, tut mir Leid! Ich gebe an dieser Stelle bloß ein Stichwort: Rape Culture. Und auf Universitätscampus und unter Studenten, insbesondere den so gelobten Studentenverbindungen, ist es beliebter, als mir lieb ist! Tammara riss dieses Thema zwar nur an, aber für mich reichte es, mich damit mehr auseinanderzusetzen. Danke dafür.
Sowohl der originale Schreibstil der Autorin – ja, ich hab es auch auf Englisch gelesen – als auch die Übersetzung fand ich sehr angenehm. Er plätscherte vor sich her und zog/zieht mich jedes Mal auf's Neue in seinen Bann, sodass ich alles andere um mich herum glatt vergesse.

Alles in Allem kann ich dieses Buch jedem ans Herz legen, der Liebesromane mit Drama und einer gesunden Würze Schnulz mag. Also ich liebe es und kann es kaum erwarten, mehr von Tammara, Jacqueline und insbesondere Erin zu lesen. GO ERIN!
P.S.: Und Tammara ist eine wirklich liebe und nette Autorin!


https://www.amazon.de/Einfach-Liebe-Roman-Tammara-Webber-ebook/dp/B00EGJS9WM/

P.P.S.: Habt ihr unser neues Header gesehen? Danke, liebe Fuchsia!

Montag, 17. Oktober 2016

Kari: Rezension zu "Sternenfohlen 01 - In der Einhornschule"...

...oder Einhörner an die Macht! Jeder sollte eins haben

Lang isses her, ich weiß, aber nun geht’s ja GottseiDank weiter :-) Die liebe Lisa von LisasBücherleben wünschte sich meine Rezension zu „Sternenfohlen“ und ich bin dem Ruf gefolgt. Am Ende erwartet euch noch eine wichtige Frage, also los geht’s!

Wolke ist ein süßes, schneeweißes Einhorn-Fohlen aus dem Lande Arkadia und ganz aufgeregt, da sie ENDLICH in die Einhorn-Schule kommt! Ihre Mutter Sternenstaub und ihr Vater können sie kaum beruhigen, so aufgeregt ist sie. Trotz ihre geringeren Größe kann sie sich Gehör verschaffen und lässt sich von niemanden auf's Horn nehmen. Wolke ist ganz gespannt, wen sie alles auf dem Internat kennenlernt und was sie alles lernt, fernab ihrer Familie und ihren zwei Brüdern.

Mein persönlicher Eindruck: Eine wunderbare, süße Geschichte mit richtig tollen Illustrationen!
Ich kenne Harry Potter nicht sehr gut, aber es hat ein bisschen was davon, wie die verschiedenen Häuser, Elfen, die die Zuteilung machen, und Sportwettbewerbe zwischen den Häusern, ähnlich wie dieses Quidditch. Des weiteren muss Wolke sieben Schuljahre durchleben und lernt auf der Schule, wie man fliegt, wahrsagt, Magie benutzt und so weiter, also waren die Ähnlichkeiten schon stark vorhanden, ebenso wie dass Wolke am ersten Tag Freundschaften zu drei weiteren Einhörnern schloss, darunter eines, dass sehr auffällig war. Weitere Ähnlichkeiten konnte ich aufgrund meiner Unkenntnis bezüglich Harry Potters nicht feststellen.
Ansonsten gefiel mir die Welt, die beschrieben wurde. Selbst ohne die bezaubernden Illustrationen konnte ich mir alles vorstellen und die phantastische Welt ausmalen. Natürlich war es ein wenig gewöhnungsbedürftig, Dinge wie 'Stall' statt 'Bett' oder 'Zimmer' zu lesen, nach einigen Seiten jedoch war das gar kein Problem mehr.
Selbstverständlich war nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen, auch Wolke hatte direkt am ersten Tag weniger freundliche Einhörner kennengelernt, Oriel und seine Gang.
Viel mehr lässt sich zu diesem kurzen Buch nicht sagen. Es beinhaltete alles, was ein spannendes Kinderbuch braucht: Freundschaft, Feindschaft, Action und 'Drama'.

Alles in Allem kann ich dieses Büchlein jedem Einhorn-Fan ans Herz legen, es ist ein süßes Kinderbuch, das man auch als Erwachsener durchaus lesen kann. Ich fand es auf jeden Fall toll und denke, dass ich bestimmt weitere Teile lesen werde.

Und jetzt hab ich eine Bitte an euch: Die liebe Lisa schenkte mir ein Einhorn, das jetzt natürlich einen Namen braucht! Vorschläge für einen weiblichen Namen werden AB SOFORT bis Freitag, dem 21.10. angenommen, ich such mir dann den Schönsten raus. Vielen Dank im Vorraus.
UND VIELEN DANK NOCHMALS LIEBE LISA


https://www.amazon.de/Sternenfohlen-Band-Einhornschule-Linda-Chapman/dp/3551312400/

Montag, 10. Oktober 2016

Kari: Rezension zu "Zurück ins Leben geliebt"...

...oder Melodramatisches Schnulzentheater

Tadaa, die erste Rezension zu meiner Einhornhof-Aktion, und direkt musste ich mich ein bisschen quälen. Ich glaube, ich war einfach nicht in der Stimmung für Schnulz ^^ Aber okay, ich laber nicht lang herum, los geht’s!

Miles Mikel Archer hat in seinem Leben viel erlebt und sich abgeschottet. Er macht Karriere als Pilot, genauso wie seine besten Freunde Dillon, Ian und Corbin und einen großen Bogen um Frauen und Alkohol, weshalb nicht nur Corbin zurecht gedacht hat, dass er schwul sei. Er hat der überaus hässlichen Liebe abgeschworen und sich seinem Job gewidmet, bis er sich, wie jedes Jahr,
Elisabeth Tate Collins beschließt, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben, bei ihrem nervigen, überbeschützenden geliebten Bruder einzuziehen und erneut neben ihren Wochenendschichten als Krankenschwester in der Notaufnahme zu studieren. Dafür zieht sie von San Diego ins 800 km entfernte San Fransisco und in ein Nobelapartment. Was sie bei ihrer Ankunft dort erwartet, damit hätte sie im Leben nicht gerechnet.

Mein persönlicher Eindruck: Eigentlich dachte ich ja, dass Edward Cullen und Christian Grey nicht so fix an Melodramatik übertroffen werden könnten, aber nun hat mich Miles Archer eines besseren belehrt. Ich denke, dass ist Colleens Stil, aber ich bin kein Fan von dieser 'Poetry'-Sprache, die ich bereits bei Layken nicht gut fand. Ich find es eher lästig, wenn in einem Buch der Zeilenstil zu sehr wechselt und mit dem Schriftbild 'gespielt' wird. Rechts, links, mittig, unterschiedlich groß...brr. Mit der Zeit konnte ich mich damit arrangieren, begeistert war ich dennoch nicht.
Die Figuren selbst waren mir ebenfalls eher unsympathisch. Bei Tate wusste ich nicht, ob ich sie für ihre Dummheit schlagen schütteln oder für ihren Mut bewundern sollte. Allerdings hatte ich sie für cleverer eingeschätzt, als sie auf Miles' Angebot eingegangen war, wider besseren Wissens. Weiß nicht, mir hat sie stellenweise sehr gefallen, wie konsequent sie mit ihrem Studium und ihrer Arbeit im Krankenhaus war, andererseits wirkt sie fast schon naiv und stur, wobei, wenn Liebe im Spiel ist, sind Menschen eh kaum in der Lage, rational zu denken. Nur in einem konnte ich sie sehr gut verstehen: Dieser übertriebene Beschützerdrang Corbins! Manchmal ist es ja recht romantisch und ein Stück weit bezaubernd, wie sehr ein großer Bruder seine kleine Schwester beschützt. Und bei jüngeren Protagonisten kann es auch durchaus amüsant sein, bei Erwachsenen jedoch wäre ich wie Tate genervt, wenn mir mein Bruder mit 23 noch vorschreiben will, wen ich daten darf und wen nicht, zumal Tate instinktiv von Dillon Abstand nahm, den konnte ich am allerwenigsten leiden!
Miles' Charakter, uff. Keine Ahnung. Er hatte Schlimmes erlebt, ohne Frage, bloß SO zu reagieren, wie er es tat, naja. Okay, ich sagte ja bereits, dass die Liebe die Rationalität raubt, so raubt auch der Herzschmerz und Kummer einem Logik und Verstand. Womit ich jedoch überhaupt nicht klarkam waren seine jugendliche Poesie und sein dauerndes 'Du wirst dich in mich verlieben' und was er sonst noch so gedanklich zu sich selbst sagte, als die Kapitel aus seiner Sicht im Wechsel mit Tates Sicht an der Reihe waren. Teilweise war der Kitsch doch unerträglich zu viel des Guten, selbst für einen sonstigen Schnulzenfan wie mich.
Ansonsten war das Motiv nichts Neues, wohingegen ich den „Aufzugwärter“ ins Herz schloss! Cap, ich liebte dich! Scheinbar der einzig normale neben Corbins Kumpel Ian!
Und ich reg mich immer noch tierisch über den Tod auf, der am Ende erwähnt wurde! Warum zum Teufel kommen Dramen kaum noch ohne Tod aus?! Warum MUSS gefühlt IMMER wer sterben? Egal, wie bekannt oder beliebt der Charakter in der Story war. Also für mich gibt’s definitiv ZU VIELE Tote in Schnulzen!

Alles in Allem kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der Fan von Herzschmerz, Melodrama und Schluchz-Schnulz ist. Allerdings sollte man dafür meiner Meinung nach schon in der 'richtigen Stimmung' sein. Colleens Bücher bezeichne ich schon ein Stück weit als 'Stimmungsliteratur', zu der man aufgelegt sein sollte und nicht 'einfach so' lesen. Welche Stimmung das ist, liegt im Auge des Lesers, ich zumindest kann nicht einfach so eine Schluchz-Schnulze lesen.

https://www.amazon.de/Zur%C3%BCck-ins-Leben-geliebt-Roman-ebook/dp/B01DSWL4B0/

Dienstag, 4. Oktober 2016

Kari: Rezension zu "Draufgängerische Küsse"...

...oder Kommunikationskomplikationen

Und hier meine letzte Rezi im Zuge meines ReReads beziehungsweise des Reihenauffüllens, der zweite Teil von Poppys Boston 5. Jetzt kann ich auch meinen Einhornhof einläuten. Viel Spaß ♥

Shane Fitzpatrick Liam Gallagher ist ein Draufgänger und Hitzkopf schlechthin. Gepaart mit seiner angeborenen Neugier, seinem Ehrgeiz und seinem heißblütigen irischen Temperament macht es ihn zu einem guten Cop und Frauenhelden, obwohl er sich insgeheim eine Familie wie Heath wünscht. Sein Temperament und sein Ehrgeiz haben ihn jedoch auch das ein oder andere machen lassen, was er durch seine errungene Reife und Weisheit Jahre später bereut, wie sich zum Beispiel wortlos und feige zu fliehen, nachdem er den kriminellen Bruder seiner Verlobten festgenommen hat.
Thorne O'Shea Parker hat viel in ihrem Leben erdulden müssen. Erst verlor sie sehr jung die Eltern, hat einen gewaltigen Schuldenbern geerbt und musste dann noch zusehen, wie ihr Bruder kriminell wurde, um diesen abzutragen. Als sich nach seiner Festnahme noch ihr Verlobter aus dem Staub macht, muss sie ihr dickköpfiges, heißblütiges Baby alleine erziehen. Sieben Jahre später ist sie alleinerziehende Mutter und sieht sich Shane Fitzpatrick gegenüber stehen.

Mein persönlicher Eindruck: Naja, nachdem ich dieses Buch bereits einmal gelesen hatte, konnte ich mich ein bisschen schwerer motivieren, es aufgrund des ReReads und dem damit verbundenen Auffüllen der Rezensionen innerhalb der Reihen, denn wie bereits die übrigen Teile fand ich dieses Buch schnarchend eher langweilig. Keine Ahnung, warum, aber ich glaube, dass Poppy mit dieser Reihe weniger gut ankam als mit den Titans, zumindest bei mir. Mag dem geschuldet sein, dass im Football-Milieu mehr Intrigen und Dramen möglich sind. Polizei und Feuerwehr bieten in dieser Hinsicht offenbar kaum Möglichkeiten. Wie gesagt, keine Ahnung, wie allerdings Teil 1 war Teil 2 schwach auf der Brust. Etwas besser, dennoch schwach.
Dachte ich noch, Heath und Hayden hätten den Preis für den 1. Platz im Ranking 'absolut unnötiges Drama' eingeheimst, folgten Shane und Thorne diesem. Natürlich konnte ich Thornes Wut ein Stück weit nachvollziehen, nichtsdestotrotz waren einige ihrer Handlungen und Gedanken bescheuert für mich ab einem Punkt nicht mehr nachvollziehbar. Und so toll ich Shane in Teil 1 fand, entwickelte er sich in 'seinem' Teil zu einem grenzdebilen Vollhorst, der mir stellenweise einfach zu doof war, insbesondere der Anfang und zum Ende, wobei er da Thorne die Hand schütteln konnte. Einzig sein Verhalten Brady gegenüber war gemünzt, dass ich ihm sein Happy-End gönnte.
Thorne war nicht viel besser. JA, Shane war doof; JA, Shane war oberdoof; JA, Shane war super ultradoof, ihm jedoch keinerlei Chance zur Erklärung zu gewähren und bloß dem Zufall schuldig pflichtschuldig Kontakt aufrecht zu erhalten konnte selbst ich beim besten Willen nicht verstehen. Ich meine, JA, Shane hatte Thorne sehr verletzt, ein Stück weit in doppelter oder anderthalbiger Hinsicht, ihm dann trotzdem nicht das Recht auf Klärung zu gewähren fand ich schlicht unfair und fies, zumal Shane sich aufrichtig entschuldigen wollte!. Selbstverständlich war es bis zu einem gewissen Grad sein Fehler, und selbstverständlich hätte alles anders sein sollen, aber sollte ihre Einstellung, die sie Aidan gegenüber hat (nach der jeder Fehler macht und eine zweite Chance verdient), nicht wenigstens auf unseren Shane Anwendung finden und ihm zumindest eine Möglichkeit bieten, ihn anzuhören, obwohl Shane sich diese doch ein wenig verspielt hatte, so, wie er sich benahm?
Naja, die Überschrift hat eine Bedeutung, REDEN und AUSreden lassen! ist das schlicht und ergreifend das Zauberwort.
Die Momente mit Heath und besonders seiner Tochter Joey fand ich dagegen wunderbar, ebenso wie Hayden, Ellen und Kayleigh, nicht nur, weil ich Kayleigh allgemein liebte und toll fand. Und Poppys schöner, angenehmer Schreibstil machten es leicht, dieses Buch zu lesen.

Alles in Allem kann ich dieses Buch Poppy-Fans empfehlen, und solchen, die eventuell auf ein Stück weit konstruierte Dramen stehen, denn so fühlte es sich für mich leider an. An die Titans kommen die Fitzpatricks leider einfach nicht heran.

https://www.amazon.de/Draufg%C3%A4ngerische-K%C3%BCsse-Poppy-J-Anderson-ebook/dp/B00QJ3K408/

Samstag, 1. Oktober 2016

Das Leben ist ein Einhornhof - Leseliste Oktober

Ein plüschiges ALOHA, meine Einhörner undso :-)

Getreu meiner Aktion "Das Leben ist ein Einhornhof" hab ich mir eure Vorschläge angeschaut und folgende Bücher haben es auf meine Lese-Liste Oktober geschafft:

(Blazon, Nina - Der Winter der schwarzen Rosen)
Chapman, Linda - Sternenfohlen 01 - In der Einhornschule
Gier, Kerstin - Liebe geht durch alle Zeiten 01 - Rubinrot
Hoover, Colleen - Zurück ins Leben geliebt
Hoyos, Thordis - Stonebound 01 - An die Sonne gebunden
Heichel, Silke - Einen Stern vom Himmel

KariCatCorn und ich freuen uns auf diese Bücher


Samstag, 24. September 2016

Kari: Rezension zu "Rockstars küsst man nicht"...

...oder Psychologie, nicht Psychatrie

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beende ich nun die wunderschöne Stage-Dive-Reihe, wohl wissend, dass es eine Fortsetzung mit Nebenfiguren geben wird. Ich freue mich schon sehr! Aber vorerst bekommt ihr Teil 4 von mir serviert. Viel Spaß!

Elisabeth 'Lizzy' Rollins ist die kleine Schwester von Anne und Schwägerin von Malcom Ericson. Ihre Vergangenheit und ihr Studium geben ihr eine abgeklärte Sicht auf die Welt. Als ihre Schwester geheiratet hat und ihre kindische ungezügelte Ader freien Lauf lässt, ist es für sie Zeit, nach ihrer wilden Teenie-Zeit endgültig erwachsen zu werden, sich nicht mehr zu irgendwelchen Dummheiten durch heiße bärtige Typen hinreißen zu lassen und ihr Studium zu beenden, oder?
Ben Nicholson liebt drei Dinge in seinem Leben: Seine Freiheit, seine Musik und seine drei Brüder Bandkollegen. Nach allem, was zwischen seiner Schwester und David und Jimmy vorgefallen ist, sind ihm seine Kollegen und sein Verhältnis zu ihnen wichtiger denn je. Umso überraschter sind sie, als ausgerechnet er das Versprechen, das er Mal gegeben hat, bricht und damit sein bodenständiges, einfaches Leben inklusive Jamsessions, wann immer er will, aufgeben muss. Wird er das?

Mein persönlicher Eindruck: Ein semi-toller Abschluss der Stage-Dive-Tetralogie! Schade, dass alle Stage-Dive-Mitglieder nun in festen Händen sind, aber zum Glück wird es weitere Teile mit einigen Nebenfiguren geben. Ich kann es kaum erwarten, wahrscheinlich les ich wieder auf Englisch vor ^^
Lizzy war herrlich! Ihre trockene, sachliche und analytische Natur war wunderbar und gleichzeitig erfrischend neu, denn während die Berufe/Ausbildungen der anderen Ladys mal mehr, mal weniger in den Hintergrund gerückt waren, stand ihr Studium der Psychologie mehr im Vordergrund und floss unterschwellig ein. Ihr 'Insiderwissen' las sich phantastisch und neben ihrer interessanten Figur war das ein gewaltiger Pluspunkt. Ich bin bekennender 'Criminal Minds'-Fan und finde das Lesen und Interpretieren von Gesten und Mimiken so etwas absolut faszinierend. Gepaart mit ihrer sehr selbstironischen Art und ihren angenehmen, inneren Monolgen ist Lizzy einer meiner Lieblinge. Bei den anderen waren diese Monologe anders. Nicht negativ-anders, trotzdem anders eben. Und Lizzys selbst-reflektierende und witzigen inneren Monologe waren eine spritzige Abwechslung, nebst ihrem Bart-Fetisch, der zeigte, dass Lizzy eindeutig auf MÄNNER stand!.
Ben dagegen gefiel mir im Vergleich zu den anderen Jungs nicht soooo gut. Klar war er mit seiner bekloppten Martha/Marty als Schwester gestraft kam er aus ähnlich ärmlichen Verhältnissen wie die übrigen, allerdings hatte er ein halbwegs intaktes Familienleben, bis auf die irre Schwester. Und seinen 'Freiheitsdrang' konnte ich auch nicht nachvollziehen. Gut, bei der Schwester konnte ich den Wunsch nach Unkompliziertheit durchaus nachvollziehen Ebenso wenig wie seine Bindungsängste und den Kram. Bei den anderen Bandmitgliedern klangen die 'Gründe', wieso sie waren, wie sie es waren, ein Stück weit nachvollziehbar und 'logisch', bloß bei Ben war das für mich weit sinnfrei. Er war bodenständig, fuhr nach wie vor den asbach-uralten Truck seines Großvaters und neben dem Luxus-Lifestyle seiner durchgeknallten Schwester hatte seinen Reichtum kaum in etwas investiert, anders als Jimmy oder Mal. Für mich ergibt es keinen richtigen Sinn, dass er zwar als 'einfach' und 'bodenständig' beschrieben wird, dann aber doch Bindungsängste hatte und vor Lizzy und seiner Verantwortung floh davonrennt. Lange Rede, kurzer Sinn: Für mich war er ein Arschloch. Bei ihm fehlte dieses Mal das 'Motiv' und deshalb war der Schlussteil trotz meiner Begeisterung für mich schwächer als die übrigen. Nicht einmal Lizzy konnte das ganz herausreißen.

Alles in Allem ein doch relativ solider Abschluss der Stage-Dive-Reihe und definitiv eine glasklare Empfehlung, wer auf Rockstars und derbe Erotik steht. Und definitiv zum Immer-wieder-Lesen zu empfehlen! Ich LIEBE diese Reihe und freue mich auf das Sequel ♥ Danke Kylie!

https://www.amazon.de/Rockstars-k%C3%BCsst-nicht-Kylie-Scott/dp/3736301502/